Preiskampf
Wirtschaftsprüfer rangeln um Mandate

Der Kampf unter Wirtschaftsprüfern um Mandate hat sich massiv verschärft. Stundensätze von 120 Euro sind nach Angaben aus der Branche keine Seltenheit mehr, in "flauen Sommermonaten" werde auch schon mal ein Angebot für 50 Euro pro Stunde unterbreitet.

FRANKFURT/DÜSSELDORF. Der Schnitt liegt dagegen nach Erhebungen der Marktforschungsgruppe Lünendonk bei 148 Euro. Auch das bedeutet schon einen Abschlag von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. "Einige gehen sehr preisaggressiv in den Markt", klagt Wirtschaftsprüfer Bernd Rödl, Chef der Nummer sechs der Branche in Deutschland. "Inzwischen stellt sich die Frage nach einer Gebührenordnung." Die gibt es beispielsweise für Anwälte oder Architekten, nicht aber für Wirtschaftsprüfer.

Auslöser für den Preisdruck sind nach Darstellung von Bernhard Steffan, Partner der Sozietät Ebner Stolz Mönning Bachem, die "Überkapazitäten im Markt." Denn obwohl das Geschäft mit den Jahresabschlüssen, Firmenbewertungen, Gutachten und der Steuerberatung selbst in der...

 
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