Profitable Langstrecken
Germanwings profitiert von Russland-Flügen

Die mit der Lufthansa verbundene Billigfluggesellschaft Germanwings hat 2006 mehr Passagiere befördert als je zuvor und den Umsatz auf ein neues Rekordniveau geschraubt. Allerdings verfehlte der Billigflieger bei der Zahl der Passagiere seine Prognose.

HB DÜSSELDORF. Der Umsatz habe sich um knapp 39 Prozent auf 560 Mill. Euro erhöht, teilte Germanwings am Freitag mit. Die Zahl der Fluggäste sei um gut 31 Prozent auf 7,1 Mill. gestiegen. Damit erreichte die Fluggesellschaft nicht die im Oktober angekündigte Zahl von 7,5 Millionen. Als Grund dafür nannte ein Firmensprecher Verlagerungen im Flugbetrieb. Die Flugziele Moskau und St. Petersburg seien wichtiger geworden im Vergleich zu Kurzstrecken. Auf diesen längeren Strecken könnten zwar weniger Passagiere in der gleichen Zeit befördert werden, sie seien allerdings profitabler als die Kurzstrecken.

Zum Ergebnis äußert sich das Unternehmen traditionell nur sehr zurückhaltend. „Wir werden ein klar positives Ergebnis haben, das beste in unserer bisherigen Firmengeschichte,“ sagte Thomas Winkelmann, der Sprecher der Geschäftsführung. 2005 hatte Germanwings einen geringen Gewinn erzielt.

Im kommenden Jahr wolle Germanwings profitabel wachsen und setze nicht nur auf steigende Passagierzahlen, erklärte der Sprecher. Eine konkrete Prognose für 2007 gab das Unternehmen nicht ab.

Die am Kölner Flughafen beheimatete Fluggesellschaft war 2002 gegründet worden und ist im Besitz der Eurowings AG. Diese wiederum gehört zu 49 Prozent der Lufthansa und zu 50,9 Prozent dem Unternehmer Albrecht Knauf. Der restlichen Anteile befinden sich in Streubesitz.

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