Proteste
Milliardenverlust für Thailands Tourismus

Das jüngste politische Chaos in Thailand mit der Besetzung der beiden Flughäfen von Bangkok kommt die Tourismusindustrie teuer zu stehen. Der Tourismusverband geht davon aus, dass in der Hochsaison von Dezember bis März drei Mio. weniger Touristen kommen als erwartet.

HB BANGKOK. Damit dürften der Industrie 109 Mrd. Baht (2,2 Mrd. Euro) an Einnahmen entgehen, berichtete die Zeitung "Nation" am Mittwoch. "Wir gehen davon aus, dass die Touristen nach Bali oder Malaysia ausweichen", zitierte sie den Verbandspräsidenten Kongkrit Hiranyakit. Für das gesamte kommende Jahr rechnet der Verband mit 12,8 Mio. Besuchern, nach 14,1 Mio. in diesem Jahr.

Eine außerparlamentarische Opposition hatte Ende November aus Protest gegen die Regierung die beiden Flughäfen in Bangkok besetzt. Zeitweise waren mehr als 300 000 Reisende gestrandet. Die Demonstranten zogen erst ab, nachdem das Verfassungsgericht die Regierungspartei wegen Wahlbetrugs verurteilte, auflöste und damit den Rücktritt des Ministerpräsidenten erzwang.

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