Robuste Wirtschaftsentwicklung
Morgan Stanley baut Hotel-Beteiligungen aus

Die US-Investmentbank Morgan Stanley kauft 13 Hotels von der All Nippon Airways (ANA) und bezahlt dafür 281 Mrd Yen (1,75 Mrd Euro).

HB TOKIO. Die US-Investmentbank Morgan Stanley wird größter Hotelbesitzer in Japan. Das Institut kauft die 13 Hotels der japanischen Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) für 2,4 Milliarden Dollar. ANA erklärte am Freitag, das Luftfahrtunternehmen wolle sich künftig verstärkt auf sein Kerngeschäft konzentrieren. Zu den Objekten gehören Hotels in der Hauptstadt Tokio, in der Ferienregion auf der südlichen Insel Okinawa sowie zwei Hausverwaltungsgesellschaften.

Im Markt für Geschäftsimmobilien hat sich der Wettbewerb in Japan in jüngerer Vergangenheit deutlich verschärft. Erstmals seit 16 Jahren stiegen 2006 die Grundstückspreise wieder. Angezogen von einer wieder erstarkten Tourismusbranche und billigen Krediten ist Japan für Anleger attraktiv geworden. Dagegen stehen qualitativ hochwertige Geschäftsgebäude immer seltener zum Verkauf. Neben Hotels sind auch andere Immobilien wie Krankenhäuser und Lagerhallen zu begehrten Anlageobjekten geworden.

„In solcher Größe gibt es nicht viele Immobiliengeschäfte, dies ist wahrscheinlich eine großartige Investmentchance gewesen“, sagte Immobilienexperte Masahiro Yoshioka, einem Partner von KPMG FAS. Morgan Stanley hat in diesem Jahr einen acht Milliarden Dollar schweren weltweiten Immobilienfonds aufgelegt. Ein Teil davon soll in Japan investiert werden.

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