"Rückschlag für die Kapitalmärkte"
Metro setzt weiter auf Russland

Trotz der jüngste Festnahme des russischen Ölmagnaten Michail Chodorkowski will der Handelskonzern Metro im kommenden Jahr Russland zum Schwerpunkt seiner Expansion jenseits der Landesgrenzen machen.

HB DÜSSELDORF. Allerdings würden die Ereignisse in Russland von den Kapitalmärkten als Rückschlag gewertet, sagte Metro-Chef Hans-Joachim Körber am Freitag in Düsseldorf bei der Vorlage der Bilanzzahlen zum dritten Quartal.

„2004 wird unser klarer Investitionsschwerpunkt in Russland liegen, vor allem in der Provinz,“ bekräftigte er. Der weltweit fünfgrößte Handelskonzern erzielt bei seinen Großmärkten (Cash & Carry) mehr als 77 Prozent des Umsatzes im Ausland. Mittlerweile ist der Konzern mit diesen Märkten in 26 Ländern vertreten, jüngst kamen Indien und die Ukraine hinzu.

Strafverfolger hatten am Donnerstag einen Kontrollanteil von rund 44 Prozent an dem größten russischen Ölkonzern Yukos beschlagnahmt, der...

 
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