Rüdiger und Waldemar Behn
Keine Feiglinge

PremiumDie Brüder Rüdiger und Waldemar Behn haben den „Kleinen Feigling“ zu einem großen Erfolg bei Feierwütigen gemacht. Doch die Internationalisierung des Party-Getränks fällt schwer. Nun soll ein Nobel-Wodka helfen.

EckernfördeEs klopft auf der Reeperbahn nachts um halb eins beim Junggesellenabschied, im Regionalexpress nachmittags um halb fünf zum Kegelausflug oder in der Jugendherberge abends um acht bei der Abifahrt: Der Party-Shot „Kleiner Feigling“ hat es geschafft, sich mit einem festen Ritual als Marke in den Köpfen Feierwütiger einzunisten. Vor dem Runterkippen müssen die Zwei-Zentiliter-Fläschchen mit dem Wodka-Feige-Gemisch rhythmisch auf die Tischplatte geklopft werden. Warum auch immer.

Wer sich allerdings den Chef des Herstellers, Rüdiger Behn, als ausgelassenen Menschen vorstellt, liegt falsch. Im Gegenteil: Der 58-Jährige ist ein eher nüchterner Typ. Und vielleicht liegt gerade darin das Erfolgsgeheimnis. Einerseits haben...

 
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