Ryanair-Chef Michael O’Leary
Clown ohne Grimassen

PremiumEs ist eine ungewohnte Rolle für Ryanair-Chef Michael O’Leary: Statt über Rivalen herzuziehen, muss er die eigene Airline richten. Und das Aufbegehren und die wachsende Untreue der Piloten könnten erst der Anfang sein.

FrankfurtSelbstbewusst tritt Michael O’Leary Ende August vor die Kameras im 37. Stock eines Hotels am Alexanderplatz. Der Ryanair-Chef erklärt, dass nur er den europäischen Fluggast noch retten könne. „Ihre Kinder und Enkel werden noch höhere Ticketpreise bezahlen, wenn Lufthansa die Air Berlin kauft!“, ruft er. Der Verkauf der insolventen Airline sei ein abgekartetes Spiel, ein Komplott von Bundesregierung und Lufthansa. Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann sei der „Knecht“ von Lufthansa-CEO Carsten Spohr.

Drei Wochen später: Wieder tritt O’Leary vor die Kameras, dieses Mal nicht in Berlin, sondern in Dublin, ohne die sonst üblichen Grimassen. „Wir haben es versaut“,...

 
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