Scheitern der Einstiegsverhandlungen noch möglich
SPD-Medienholding plant Stellenabbau bei «Frankfurter Rundschau»

Die Medienholding der SPD plant nach einem möglichen Einstieg bei der angeschlagenen «Frankfurter Rundschau» einen weiteren Stellenabbau. Im kommenden Jahr soll das Blatt dann wieder Gewinne machen.

HB BERLIN. Bei der wirtschaftlich angeschlagenen «Frankfurter Rundschau» (FR) wird es im Falle einer Übernahme durch die SPD-Medienholding DDVG weitere Stellenstreichungen und Veränderungen in Verlag und Redaktion geben. «Es gibt keine Version der Sanierung der »FR« ohne Arbeitsplatzabbau. Auch nicht ohne eine gravierende Veränderung der Strukturen des Verlags und der Redaktion», sagte SPD-Schatzmeisterin Inge Wettig-Danielmeier im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin «Spiegel». Wie diese Veränderungen konkret aussehen könnten, erläuterte Wettig-Danielmeier nicht. Die SPD-Schatzmeisterin vertritt ihre Partei als Mehrheitsgesellschafterin der DDVG.

Außerdem verhandle die Medienholding mit Banken und Leasingfirmen, bei denen die «FR» Schulden in Millionenhöhe hat, über einen Verzicht auf einen...

 
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