Schenker-Chef Jochen Thewes
„Ich gehe raus, um das Spiel zu gewinnen“

PremiumJochen Thewes soll den Logistikkonzern Schenker hübsch für die Börse machen. Im Interview spricht der Chef der Bahn-Tochter über Geschäfte mit Kreuzfahrtschiffen, Google-Brillen und sein Ziel, Klassenprimus zu werden.

EssenDer Job, den Jochen Thewes vor knapp einem Jahr angetreten hat, ist schwierig. Sein Vorgänger als Chef des Logistikkonzerns Schenker musste wegen eines Korruptionsskandals gehen und viele Jahre verfehlte die größte Bahn-Tochter ihre Renditeziele. Jetzt soll Thewes Schenker hübsch für die Börse machen, denn die Deutsche Bahn braucht frisches Kapital, um die Verschuldung zu stoppen. So kehrt Thewes nach fünf Jahren Asien und Wohnort Singapur mit großen Ambitionen zurück. Die neu gebaute Schenker-Zentrale in Essen, wo er gerade sein Büro einräumt, sieht so gar nicht nach Staatskonzern aus. Das dürfte dem 45-Jährigen nur recht sein.

Herr Thewes, Sie sind...

 
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