Schlechtes Wetter verdirbt Geschäft
Hotels und Campingplätze mit Mai nicht zufrieden

Im Mai hat das schlechte Wetter den deutschen Hoteliers und Besitzern von Campingplätzen das Geschäft verdorben. „Viele Gäste aus dem Inland sind wegen des Dauerregens zu Hause geblieben“, erklärte eine Expertin des Statistischen Bundesamtes am Dienstag in Wiesbaden.

HB WIESBADEN. Kurz vor Beginn der Fußball-WM habe es noch keinen großen Andrang von ausländischen Touristen gegeben. „Die Fußball-Fans kamen nicht schon zwei Wochen vorher nach Deutschland.“ Insgesamt zählten Hotels, Pensionen und Campingplätze im Mai 32,8 Mill. Übernachtungen - das waren zwei Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Vor allem die inländischen Reisenden hielten sich im Mai zurück. Mit 28,3 Mill. einheimischen Gästen verzeichnete die Branche vier Prozent weniger Übernachtungen als im Mai 2005. Dagegen kamen zehn Prozent mehr ausländische Touristen (4,5 Mill. Übernachtungen); allerdings blieb laut Statistiker der erhoffte Boom vor dem Großereignis Fußball-WM aus. Die meisten Gäste machten Städtereisen (plus 13 Prozent).

Besonders schlecht lief das Geschäft bei Campingplätzen, Ferienhäusern und Erholungsheimen. Bei ihnen schrumpfte die Zahl der Übernachtungen um 13 Prozent auf 9,4 Millionen. Hotels und Pensionen verzeichneten dagegen einen Zuwachs von vier Prozent auf 19,7 Mill. Übernachtungen.

In den ersten fünf Monaten des Jahres verbuchte die Branche ein Prozent mehr Übernachtungen als im Vorjahr. Knapp 120 Millionen Übernachtungen zählten Hoteliers und Campingplätze von Januar bis Mai, davon 102 Millionen inländische Gäste (minus 0,1 Prozent) und 17,5 Millionen ausländische Besucher (plus 6 Prozent).

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