Schmuckverkäufer
Tiffany erfreut nur das Auslandsgeschäft

Dem amerikanischen Schmuck-Einzelhändler Tiffany macht im Moment nur das Auslandsgeschäft Freude. Während der Umsatz auf dem Heimatmarkt im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um neun Prozent sank, stiegen die Erlöse in der Region Asien/Pazifik um zehn Prozent, in Europa sogar um zwölf Prozent.
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HB NEW YORK. Allein auf die Region Asien/Pazifik entfiel dabei mehr als ein Drittel des gesamten Geschäfts. Insgesamt sank der Umsatz nach Unternehmensangaben weniger stark als erwartet um 2,9 Prozent auf 598 Mio. Dollar. Für die ersten neun Monaten ergibt sich allerdings - verglichen mit dem Vorjahreszeitraum - ein Umsatzrückgang von 14 Prozent auf rund 1,7 Mrd. Dollar.

Tiffany-Chef Michael J. Kowalski zeigte sich dennoch zufrieden, da sich der Umsatzrückgang in den USA gegenüber den Vorquartalen verlangsamt habe. Die Entwicklung auf den beiden anderen Absatzmärkten sei besser als erwartet und das Unternehmen blicke nun optimistischer auf das Gesamtjahr 2009. Der Überschuss aus fortgeführtem Geschäft sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,0 Prozent auf 43,3 Mio. Dollar.

Der Schmuck-Einzelhändler habe sich vor dem Hintergrund des dramatischen Einbruchs der Verbraucherausgaben bemerkenswert gut geschlagen, sagte Kowalski laut Mitteilung. Für das laufende vierte Quartal rechnet der Manager mit einem weltweiten Erlösanstieg im mittleren einstelligen Prozentbereich. Für das Gesamtjahr geht Kowalski nun von einem weltweiten Umsatzminus von acht Prozent aus.

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