Sicherheit im Flugverkehr
Fraport rechnet mit 55 Millionen Euro zusätzlichen Kosten

Bis zu 55 Millionen Euro Mehrkosten erwartet der größte deutsche Flughafenbetreiber Fraport durch das geplante Gesetz zur Sicherheit im Flugverkehr. Die Mehrkosten würden voraussetzlich auf die Entgelte umgelegt, sagt ein Sprecher des Unternehmens.

HB DÜSSELDORF. Unklar sei allerdings, ob dies nur für die Start- und Landeentgelte gelten werde, die von den Fluggesellschaften entrichtet werden, oder ob es auch etwa Catering-Unternehmen betreffen werde, die im Sicherheitsbereich arbeiteten. Die Aufwendungen würden fällig für neue Zugangskontrollen für das Flughafenpersonal in Sicherheitsbereichen, erklärte der Sprecher.

Wie das Personal dort bisher kontrolliert wird, wollte der Sprecher aus Sicherheitsgründen nicht sagen. Bisher bestellt das Bundesinnenministerium die Sicherheitskontrollen am Flughafen, die Kosten dafür zahlen die Passagiere über die Sicherheitsgebühr mit dem Flugticket.

Am Mittwoch hatte Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) einen Gesetzentwurf der Bundesregierung vorgestellt, nach dem unter anderem die Luftwaffe künftig entführte Flugzeuge in Notfällen abschießen soll, wenn der Verteidigungsminister dies befiehlt.

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