Skihersteller Völkl
Einsam auf schwieriger Piste

PremiumDeutschlands einziger großer Skiproduzent steht wieder einmal zum Verkauf. Der Chef ist zuversichtlich, Sportexperten dagegen skeptisch. Denn der Markt ist überbesetzt und die Marken werden immer austauschbarer.

StraubingChristoph Bronder ahnt schon, was in den nächsten Wochen auf ihn zukommt. „Ich werde viel erklären müssen“, meint der Völkl-Chef. Deutschlands letzter großer Skihersteller steht zum Verkauf. Wieder einmal. Und der Manager ist – wie schon häufiger – gefordert, Investoren das ganz spezielle Geschäftsmodell des bayerischen Traditionsunternehmens zu erläutern.

Seit 20 Jahren steht Bronder in Diensten von Völkl. Drei Mal hat sein Unternehmen in der Zwischenzeit den Eigentümer gewechselt. Nun steht der nächste Anlauf bevor. Erst vor einem Jahr bekam Völkl zum bisher letzten Mal einen neuen Besitzer: das Konsumgüter-Konglomerat Newell.

Das US-Unternehmen übernahm damals für gut 15 Milliarden...

 
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