Sparprogramm
Österreichische Post verdient mehr

Dank des Abbaus von Mitarbeitern und der Verbesserung der Kostenstrukturen hat die österreichische Post in den ersten drei Quartalen mehr verdient. Das Unternehmen behauptet sich im schrumpfenden Briefmarkt.
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WienDie österreichische Post hat dank ihres Sparkurses mehr verdient. In den ersten drei Quartalen stieg das Betriebsergebnis (Ebit) um gut 15 Prozent auf 109,5 Millionen Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Der Umsatz legte auf vergleichbarer Basis um vier Prozent auf 1,7 Milliarden Euro zu.

Die Post baut seit Jahren Mitarbeiter ab und verbessert ihre Kostenstrukturen, um sich in einem schrumpfenden Briefmarkt zu behaupten. Konkurrenten wie die Deutsche Post haben ihr Geschäftsmodell umgestellt und erwirtschaften mittlerweile den Großteil ihrer Gewinne im Express- und Logistikgeschäft.

Für das Gesamtjahr geht die Post abhängig von der Wirtschaftsentwicklung von einem Umsatzzuwachs zwischen 3,5 und vier Prozent aus, sowie von einer operativen Rendite (Ebitda) am oberen Ende der Spanne von zehn bis zwölf Prozent.

Ganz unberührt von den trüberen Wirtschaftsaussichten bleibt aber auch die Post nicht: „Es ist anzunehmen, dass sich die allgemeine Stimmungslage dämpfend auf das Konsumverhalten auswirken wird“, hieß es in der Mitteilung. Ebenso werde der Markt für Pakete und Werbesendungen von der schwächeren Konjunktur beeinflusst, „sollte sich aber als weitgehend robust erweisen“.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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