Premium Sportartikelbranche muss umdenken Der Abschied vom Winter

Kühl kalkuliert: Die Sportbranche stellt auf Ganzjahreskollektionen um — zwangsweise. Denn Marken und Händler leiden unter dem warmem Wetter. Selbst Handschuhhersteller müssen sich anpassen und sich neu erfinden.
Was Outdoor-Fans begeistert
Ein Skitourenstock mit Sicherheitsbindung
1 von 10

Der schwäbische Stockspezialist Leki hat seine von den Pisten bekannte Technik „Trigger“ jetzt auch für Tourenstöcke angepasst. Das Prinzip ist auch jenseits der präparierten Abfahrten dasselbe: Die Sportler klinken sich mit einer kleinen Schlaufe am Stock ein, beim Sturz löst die Mechanik aus und der Handschuh löst sich.

Mehr zur Ispo lesen Sie hier.

Schneestock
2 von 10

Skitouren werden immer beliebter, daher verspricht sich Leki gute Umsätze vom „TriggerSVertical“ genannten Stock. Auch für Fans von Schneeschuh-Touren ist der Stock eine gute Wahl.

Auf einem Rad durch die Welt
3 von 10

Eine ganz eigene Interpretation des Einrads hat das amerikanische Start-up Rideonewheel entwickelt. Das Board wird durch einen Radnabenmotor angetrieben. Den wiederum hat die Firma in einen Gokart-Reifen eingebaut. Elf Kilometer soll die Batterie durchhalten, bei nur 20 Minuten Ladezeit. Gesteuert wird das Einrad per Gewichtsverlagerung, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 24 Kilometern in der Stunde. Der Preis allerdings ist happig: 1499 Dollar.

Das beste Start-up der Ispo stammt aus München
4 von 10

Icaros hat mit seinem neuartigen Trainingssystem den Brand-New-Award gewonnen. Die Bayern kombinieren ein Trainingsgerät mit einer Virtual-Reality-Brille. So können Sportler durch künstliche Welten schweben und gleichzeitig die Muskeln stärken – schweißtreibend, wie der Preis: 7500 Euro.

Auch Handwerkszeug lässt sich noch verbessern
5 von 10

Das amerikanische Start-up Dmos-Collective hat auf der Ispo einen Preis eingeheimst für seine neue Schneeschaufel. Mit dem nur anderthalb Kilo schweren Gerät sollen Snowboarder ihre Schanzen deutlich einfacher zusammen bekommen als bisher.

Cobi
6 von 10

Das elektronische Cockpit fürs Fahrrad mit mehr als 100 Features zeigt das Frankfurter Start-up Cobi. Die ersten Geräte sollen demnächst in die Läden kommen, gerade hat die Firma noch einmal gut sechs Millionen Euro von Finanzinvestoren eingesammelt. Das System wird in der Basisversion für Elektrobikes gut 180 Euro kosten. Mit Vorder- und Rücklicht schlägt das Paket mit mindestens 259 Euro zu Buche.

Wo ist die nächste Steckdose?
7 von 10

Für Sportler inzwischen angesichts der vielen elektronischen Geräte eine relevante Frage. Wer unterwegs ist, der kann jetzt – statt das nächste Café zu suchen – den Biolite Camp-Stove anwerfen, einen wahren Alleskönner. Der Ofen verbrennt rauchfrei Holz, erzeugt damit Strom, lässt sich aber auch zum Kochen verwenden. Der Preis: rund 150 Euro.

MünchenMartin Riebel hat schon viele Rekorde aufgestellt. Seit Jahren erklimmt der Chef des Rucksackherstellers Deuter immer neue Umsatzhöhen. Mit der jüngsten Bestmarke aber hat der Manager nicht gerechnet: Im Dezember gingen so viele Wanderrucksäcke über die Ladentheken wie noch nie.

Richtig freuen kann sich Riebel nicht darüber. Schließlich griffen die Kunden vor allem deshalb zu den Wanderrucksäcken, weil von Schnee weit und breit nichts zu sehen war. Viel lieber hätte der Unternehmenslenker die teureren Rucksäcke mit Lawinen-Airbag verkauft.

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%