Sportmarke Scott
Ins Ausland, um in der Schweiz zu bleiben

PremiumDer Frankenschock macht den Standort Schweiz noch teurer. Mit weltweiten Übernahmen versucht das Label Scott nun seinen Stammsitz zumindest teilweise zu bewahren.

MünchenMountainbiker, die Bergflanken hinabrasen, Freerider, die durch Steilhänge im Tiefschnee jagen: Die Werbung der Schweizer Sportmarke Scott ist hochemotional. Ganz anders Beat Zaugg. Dem Chef und langjährigen Eigentümer von Scott ist Gefühlsduselei fremd. So hat der Schweizer vergangenes Frühjahr ohne eine Träne zu vergießen die Mehrheit an Scott an den börsennotierten koreanischen Konzern Youngone verkauft.

„Das verschafft mir größere unternehmerische Freiheiten“, erklärte er damals dem Handelsblatt.

Inzwischen ist klar, was Zaugg genau meinte. Nun verfügt er über die nötigen Mittel für die Expansion. Binnen Jahresfrist hat der Firmenlenker mächtig eingekauft. Zuerst übernahm er die Hamburger Radmarke Bergamont. Dann schluckte...

 
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