Starker Rückgang am Bau
Nur Dienstleister stellen verstärkt Mitarbeiter ein

In den ersten drei Monaten des Jahres sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes allein im Dienstleistungssektor neue Arbeitsplätze entstanden. In allen anderen Bereichen sei die Beschäftigung gesunken.

HB WIESBADEN. Beim Beschäftigungsabbau in Deutschland stemmt sich die Dienstleistungsbranche damit gegen den Trend. Im Handel, Gastgewerbe, Verkehr und bei anderen Dienstleistern waren im ersten Quartal 2004 rund 26,8 Mill. Erwerbstätige beschäftigt, 0,5 % mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zum Vorquartal sei die Zahl saisonbereinigt unverändert geblieben, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. In allen anderen Wirtschaftszweigen ging die Beschäftigtenzahl zu Jahresbeginn weiter zurück.

Besonders betroffen ist nach wie vor der Bau. Die Zahl der Erwerbstätigen im Baugewerbe sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,4 % auf 2,1 Millionen. In der Industrie arbeiteten im ersten Quartal 7,9 Mill. Männer und Frauen, das war ein Minus von 2,1 %. Auch in der Land- und Forstwirtschaft gingen weiter Arbeitsplätze verloren.

Insgesamt hatten im ersten Quartal 37,7 Mill. Menschen einen Arbeitsplatz in Deutschland, 0,4 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Im Vergleich zu den Vorquartalen verlangsamte sich der Beschäftigungsabbau etwas. Die Zahl der durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden pro Erwerbstätigen erhöhte sich von Januar bis März um 0,8 % auf 372 Stunden. Als Gründe für diese Entwicklung nannten die Statistiker neben dem Rückgang des Krankenstandes den zusätzlichen Arbeitstag im Schaltmonat Februar.

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