Starkes Briefgeschäft
Postkonzern TNT steigert Gewinn

Der niederländische Post- und Logistikkonzern TNT hat dank des starken Briefgeschäfts seinen operativen Gewinn im ersten Quartal gesteigert. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen weiter an der Aufspaltung des Konzerns.

HB AMSTERDAM. TNT habe unter anderem vom zusätzlichen Brief-Aufkommen in den Niederlanden durch die Reform der Gesundheits-Versicherung und im Vorfeld der Regional-Wahlen profitiert, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Experten machten für den Zuwachs zudem zwei zusätzliche Werktage bei dem Konkurrenten von Deutscher Post, FedEx und UPS verantwortlich. TNT ist auf der Suche nach einem Käufer für seinen Bereich Logistik, das mit etwa 1,1 Milliarden Euro in seinen Büchern steht.

Seinen operativen Gewinn (Ebit) steigerte TNT im ersten Quartal um 14 Prozent auf 329 Mill. Euro. Der Nettogewinn kletterte auf 205 Mill. Euro von 193 Mill. Euro. Der Umsatz stieg um 8,9 Prozent auf 2,65 Mrd. Euro. Die Gewinn-Marge im Brief-Geschäft ging auf 21,9 von zuvor 22,1 Prozent zurück. Zumindest einen Teil des Erlöses will der unter Druck der Aktionäre stehende Firmenchef Peter Bakker an die Anteilseigner ausschütten.

Bakker wollte sich nicht dazu äußern, ob TNT selbst zum Übernahmeziel werden könnte. Der Kurs der TNT-Aktie war zuletzt gestiegen, was auch auf Gerüchte zurückgeführt wurde, TNT könnte verkauft werden. Der US-Konkurrent UPS hatte jüngst erklärt, nach internationalen Fracht-Zustellern Ausschau zu halten. Die sei Teil einer aggressiveren Zukaufsstrategie. TNT ist in rund 200 Ländern aktiv und beschäftigt rund 163 000 Menschen.

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