Statistik
Einzelhandel muss Umsatzminus verkraften

Wie passt das zusammen? Die Konsumlaune der Deutschen ist hoch, aber die Umsätze im Einzelhandel fallen. Ganz einfach: Durch massive Rabattaktionen bleibt am Ende des Tages immer weniger Geld in den Kassen übrig. Im August ging die Talfahrt. Und die Aussichten werden immer düsterer.

HB WIESBADEN. In Deutschland sind die Einzelhandelsumsätze im August deutlich gesunken. Auf Monatssicht seien die Umsätze saison-, kalender- und preisbereinigt um 1,5 Prozent zurückgegangen, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Damit wurden Markterwartungen eines nur leichten Rückgangs um 0,1 Prozent klar verfehlt. Nominal sanken die Umsätze um 0,7 Prozent. Damit fiel das nominale Umsatzminus kräftiger als im Vormonat aus, während sich in realer Rechnung im Juli noch ein Zuwachs ergeben hatte.

Auch im Jahresvergleich setzten die Einzelhandelsumsätze ihre Talfahrt fort. Real lag das Minus bei 2,6 Prozent, nominal bei 3,5 Prozent. Das Ergebnis wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen rund 76 Prozent des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden.

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