Premium Steinhoff-Chef Markus Jooste Dealmaker im Zwielicht

Markus Jooste hat den deutsch-südafrikanischen Möbelhändler Steinhoff zum zweitgrößten hinter Ikea gemacht. Doch auch scheinbar gute Zahlen helfen ihm zurzeit nicht. Gegen das Unternehmen wird zurzeit ermittelt.
Der Steinhoff-Chef soll fordernd und detailversessen sein. Quelle: Getty Images
Markus Jooste

Der Steinhoff-Chef soll fordernd und detailversessen sein.

(Foto: Getty Images)

KapstadtFür Markus Jooste sollte es der Höhepunkt seines bisherigen Berufslebens werden: der Börsengang des von ihm geführten deutsch-südafrikanischen Möbelhändlers Steinhoff, nach Ikea der weltweit zweitgrößte Möbelhändler, im Dezember 2015 in Frankfurt. Doch die Feierstunde war getrübt: Kurz zuvor hatten Ermittler der Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Oldenburg die Europa-Zentrale des Möbelimperiums im niedersächsischen Westerstede durchsucht. Der Verdacht lautet Bilanzfälschung. Jahrelang soll das Unternehmen für zwei Beteiligungen, den in Deutschland tätigen „Poco“-Möbeldiscounter und die französische Kette Conforama, erhöhte Umsätze gebucht haben, so dass der Bilanzwert des gesamten Konzerns geschönt worden sei.

 

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