Streit mit Verkehrsverbund
Bahn muss Sonderzüge fahren lassen

Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat der Deutschen Bahn AG verboten, zum Bundesligastart und zur Love-Parade in Essen Sonderzüge zu streichen. Das wollte der Konzern tun, weil ihm sein Auftraggeber, der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr, die Zahlungen wegen angeblich mangelnder Leistungen gekürzt hatte.

HB DÜSSELDORF. Das Gericht erließ am Mittwoch eine entsprechende einstweiligen Anordnung gegen die DB Regio NRW GmbH. Sie muss damit die vom Verkehrsverbund beantragten Sonderfahrten zu bestimmten Spielen der Fußball-Bundesliga in der Zeit vom 12. August bis zum 2. September sowie zur Love-Parade durchführen.

Der Streit war vom VRR ausgelöst worden, der Anfang Juni angekündigt hatte, die vereinbarten Zahlungen an die Bahn um jährlich 45 Millionen Euro zu kürzen - etwa ein Viertel des Gesamtbetrages. Die Bahn, so das Argument, verlange „im Vergleich zu den marktüblichen Preisen“ zuviel Geld. Im Gegenzug hatte die Bahn entschieden, in der Region sämtliche Sonderfahrten an Bundesligaspieltagen und zur Love-Parade im Ruhrgebiet zu streichen. Daraufhin war der VRR vor Gericht gezogen.

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