Südkoreanischer Schiffbauer
Nur ein Kaufangebot für STX-Werft in Westfrankreich

Für die westfranzösische Werft des hochverschuldeten südkoreanischen Schiffbauers STX gibt es nur ein fristgerechtes Angebot. Ob das Angebot angenommen wird, muss nun ein Gericht entscheiden.
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SeoulFür die Werft des kriselnden südkoreanischen Schiffbauers STX im westfranzösischen Saint-Nazaire gibt es nur ein einziges Kaufangebot. Für STX Frankreich hätten ursprünglich der italienische Schiffbau-Riese Fincantiere Spa, die Damen Shipyards Group aus den Niederlanden und die vom französischen Staat kontrollierte Kriegsschiffbauer DCNS Interesse signalisiert, sagte ein Sprecher des Gerichts in Seoul, das für die Insolvenz von STX zuständig ist, am Dienstag. Nur ein Interessent habe aber fristgerecht ein Angebot vorgelegt.

Der viertgrößte südkoreanische Schiffbauer STX Offshore & Shipbuilding ist hoch verschuldet. Er leidet unter einem Rückgang der weltweiten Nachfrage und Managementfehlern. Der Sanierungsplan sieht unter anderem den Verkauf der Werft in Saint-Nazaire an der westfranzösischen Atlantikküste vor. Ob das vorliegende Angebot angenommen wird, soll nach Angaben eines Unternehmenssprechers am 3. Januar von dem Gericht bekanntgegeben werden.

STX Offshore & Shipbuilding hält seit 2008 zwei Drittel der Anteile von STX Frankreich. Den Rest hält der französische Staat. Die französische Werft läuft sehr gut und hat volle Auftragsbücher. Sie ist derzeit der einzige Teil von STX, der profitabel läuft.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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