Premium Tabakindustrie Rauchfreie Zukunft? – deutsche Zigaretten-Lobby will mit Superverband dagegenhalten

Rauchen ist nicht mehr in. Selbst Marlboro-Konzern Philip Morris rät vom qualmen ab. Doch nun sammeln sich deutsche Hersteller zur Gegenoffensive.
Die goldenen Zeiten der Tabakindustrie sind längst vorbei. Quelle: picture alliance / PictureLux/Th
Hollywood-Ikone James Dean

Die goldenen Zeiten der Tabakindustrie sind längst vorbei.

(Foto: picture alliance / PictureLux/Th)

MünchenZuletzt musste Michael Kaib, Vorstandssprecher des Zigarettenherstellers Reemtsma („West“, „Gauloises“, „Peter Stuyvesant“), unangenehme Gespräche führen. Der börsennotierte Mutterkonzern Imperial Brands fordert von der hochrentablen Hamburger Tochter einen Umbau, Jobverlust inklusive.

85 von mehr als 1.000 Stellen fallen 2018 weg, mittelfristig soll sogar jeder vierte Arbeitsplatz in Gefahr sein. Auch andere große Tabakkonzerne bauen Stellen in Deutschland ab. Anti-Raucher-Kampagnen, politische Regulierung und der Siegeszug der E-Zigarette setzen der Branche zu.

In dieser Bedrängnis sucht Reemtsma-Mann Kaib Beistand. Ein neuer Superverband der Tabakwirtschaft soll die Lobbyarbeit bündeln – und damit maximale Wirkung erzielen.

 
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