Textil-Discounter
Tengelmann will mit Kik die USA erobern

Tengelmann blickt wieder optimistisch in die Zukunft. Nach dem Kaiser’s-Verkauf könne das Jahr 2017 das beste überhaupt werden. Mit dem Textil-Discounter Kik soll zudem ab 2019 der US-Markt erobert werden.
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Mülheim an der RuhrDer Familienkonzern Tengelmann will mit dem Textil-Discounter Kik sein Glück in den USA suchen. „Wir haben uns entschieden, dass wir Kik nach Amerika mitnehmen“, sagte Tengelmann-Chef Karl-Erivan Haub am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz in Mülheim an der Ruhr.

„2019, jedenfalls vor Ende des Jahrzehnts, wollen wir in den USA im Raum Chicago die ersten Läden öffnen.“ Die Pläne habe es bereits seit längerem gegeben, sie hätten sich aber auch wegen der unklaren Zukunft der Supermarktkette Kaiser’s Tengelmann verzögert.

In dem großen Land gebe es viele Möglichkeiten und auch vor Präsident Donald Trump sei ihm nicht bange. „Wir haben keine Angst vor dem neuen Präsidenten in Amerika. Der hält uns nicht davon ab.“ Kik hat in Deutschland rund 2500 Filialen und im Ausland etwa 900. Der Discounter erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von knapp zwei Milliarden Euro. Die Tengelmann-Tochter beschäftigt rund 25.000 Mitarbeiter.

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