Tiefbauspezialist
Bauer schreibt weiter rote Zahlen

Nach neun Monaten verzeichnet Tiefbauspezialist Bauer ein Minus von fünf Millionen Euro. Dennoch zeigt sich Bauer optimistisch dank einer soliden Auftragslage, bei der Prognose ist der Konzern allerdings vorsichtig.
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SchrobenhausenDer Tiefbauspezialist Bauer hat sich in den ersten neun Monaten dieses Jahres nicht aus den roten Zahlen herausarbeiten können. Unter dem Strich fiel zwischen Januar und Ende September ein Minus von fünf Millionen Euro an, nach einem Verlust von 21 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Freitag in Schrobenhausen (Oberbayern) mitteilte.

Den Umsatz steigerte Bauer um knapp fünf Prozent auf rund eine Milliarde Euro. „Trotz der zahlreichen Störungen in vielen Märkten wie Russland, der Ukraine oder dem Irak finden wir in anderen Ländern und Regionen ganz gut einen Ausgleich“, erklärte Vorstandschef Thomas Bauer.

Der Auftragsbestand lag zwar mit rund 781 Millionen Euro unter dem Vorjahresniveau von 837 Millionen Euro. Das Unternehmen sprach aber von einem guten Niveau und erwartet eine „vernünftige Auslastung“ für die kommenden Monate. Bei der Prognose zeigte sich der Tiefbauspezialist noch etwas vorsichtiger als zuletzt.

Das Unternehmen geht nun davon aus, im Gesamtjahr von der angepeilten Gewinnspanne von 15 bis 20 Millionen Euro nur noch das untere Ende zu erreichen. Zudem dürfte die Prognose nur durch einen Sondergewinn erzielt werden, erwartet Bauer. Der Tiefbauspezialist beschäftigt weltweit mehr als 10.000 Mitarbeiter.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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