Trinkgewohnheit
Immer mehr Kaffee aus der Kapsel

Kaffee schnell, einfach und preisgünstig: Kaffee aus Kapselmaschinen ist der Trend schlechthin in Deutschland. Das Segment konnte bis jetzt stark wachsen. Doch die Nummer eins bleibt eine eher klassische Variante.
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HamburgKaffee aus Kapselmaschinen liegt in Deutschland im Trend. Das Segment sei im vergangenen Jahr um 27 Prozent gewachsen, teilte der Deutsche Kaffeeverband am Montag in Hamburg mit. Die Verbraucher hätten 12.700 Tonnen an Einzelportionen in Kapselform gekauft, während es 2012 lediglich 10.000 Tonnen gewesen seien. „Viele Konsumenten möchten ihren Kaffee schnell, einfach und preisgünstig zubereiten, deshalb hält der große Wachstumstrend bei Pad- und Kapselsystemen an“, erklärte Verbandsgeschäftsführer Holger Preibisch.

Unangefochtene Nummer eins ist aber weiterhin der Filterkaffee. 72 Prozent des Kaffees, den sich Verbraucher zuhause aufbrühten, laufe durch den Filter, erklärte der Verband. Der Einzelhandel habe 2013 rund 275.000 Tonnen klassischen Röstkaffee verkauft. Beim löslichen Kaffee waren es den Angaben zufolge 12.850 Tonnen an purem Kaffee sowie 7040 Tonnen an Mixgetränken.

Ein Plus von acht Prozent gab es beim Verkauf von ganzen Kaffeebohnen. Hintergrund ist laut Preibisch, dass immer mehr Konsumenten daheim die Bohnen selber mahlen, Espressomaschinen mit Siebträgern benutzen und sich dabei „wie ein richtiger Barista“ fühlten. Viele Verbraucher setzen aber auch auf Profiarbeit: „Wir schätzen, dass rund jede vierte Tasse außer Haus getrunken wird“, sagte Preibisch.

Insgesamt trank 2013 jeder Deutsche im Durchschnitt 165 Liter Kaffee. Laut Kaffeeverband bleibt das Getränk damit die Nummer eins vor Wasser mit 140 Litern und Bier mit 107 Litern.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Trinkgewohnheit: Immer mehr Kaffee aus der Kapsel"

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  • Dieser ganze Pad- oder Kapselkaffee schmeckt wie abgestandener Muck aus der Kantine: Ungenießbar! Es geht eben nichts über den klassischen, von Hand gebrühten Filterkaffee, der obendrein viel preisgünstiger ist.
    Unabhängig davon verursachen diese Kapseln einen Irrsinns-Müllberg und vergeuden wertvolles Aluminium.

    http://www.welt.de/wirtschaft/article123656432/Wir-produzieren-4000-Tonnen-Kaffeekapsel-Muell.html

    Ich bin nun wirklich kein "Öko", aber diese Verschwendung von Rohstoffen, nur weil's "hip" ist, geht mir dann doch gegen den Strich.

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