Türkei
Säuberungswellen erreichen deutsche Wirtschaft

In Istanbul ist ein Shopping-Center beschlagnahmt worden, weil der Eigentümer der Gülen-Bewegung nahestehen soll. Die deutsche Betreibergesellschaft ECE zieht sich aus dem Center-Management zurück – freiwillig.

ZürichDas erste deutsche Unternehmen zieht konkrete Konsequenzen aus den Säuberungsaktionen in der Türkei. Die Firma ECE Projektmanagement ziehe sich aus dem Management eines Einkaufszentrums in der Metropole Istanbul zurück, bestätigte ein Firmensprecher dem Handelsblatt. Zuvor war die Inhabergesellschaft des „Modern East“-Zentrums im asiatischen Teil der Stadt beschlagnahmt worden – vermutlich, weil die Inhaber der Gülen-Bewegung nahestehen.

Die Firma ECE, die wie die Otto Group der Eigentümerfamilie Otto gehört, ist in der Türkei seit dem Jahr 2000 aktiv und betreibt dort inzwischen insgesamt 13 Center, ein weiteres soll im nächsten Frühjahr eröffnet werden. Als Investor und Full-Service-Anbieter kümmere sich...

 
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