Tui-Billigflieger teils schon profitabel
Hapag-Lloyd Express sieht sich auf gutem Weg

Rund sieben Monate nach seinem Start arbeitet der Billigflieger des weltgrößten Tourismuskonzerns Tui, Hapag-Lloyd Express (hlx), auf einigen Strecken bereits mit Gewinn.

HB/dpa HANNOVER. Einige Verbindungen in dem Streckennetz seien sehr gut ausgelastet und lägen über den Planungen, sagte Geschäftsführer Wolfgang Kurth am Dienstagabend in Hannover. Details wollte er mit Verweis auf eine „brutale Wettbewerbssituation“ in der Branche nicht nennen. Im Juni seien die zehn Maschinen der hlx-Flotte durchschnittlich zu 65 % ausgelastet gewesen, sagte er. Nächsten Monat werde hlx vermutlich die 70 % erreichen.

Kurth sagte, das Streckennetz werde weiter auf Profitabilität geprüft. Vor einigen Wochen hatte hlx die Verbindung zwischen Köln/Bonn und London wegen zu geringer Auslastung eingestellt. Als niedrigster Preis werde auch künftig 19,99 € auf allen Strecken erhalten bleiben.

Hlx arbeite derzeit mit Kosten von 6,7 €-Cent pro angebotenem Sitzplatzkilometer und liege damit besser als etwa die schärfste deutsche Konkurrenz Germanwings, an der über Eurowings auch die Lufthansa beteiligt ist. Er bezweifelte die von Germanwings genannten Kosten von 7 €-Cent. Es sei fraglich, ob etwa die Maschinen zu dem marktüblichen Preisen von 230 000 bis 250 000 $ (206 000 bis 221 000 €) geleast worden seien.

Inzwischen sei der Anteil der Flugtickets, die Passagiere über Reisebüros buchten, auf bis zu 15 % gestiegen. Im ersten Halbjahr seien rund 11,3 % des Umsatzes bei den Agenturen an Provision geblieben. Für eine Buchung im Reisebüro muss der Kunde eine zusätzliche Gebühr zahlen. Viele Reisebüros hätten inzwischen die Chance erkannt, rund um die Billigflüge zusätzliche Leistungen, wie etwa Hotels, zu verkaufen.

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