Übernahme-Verbot für Edeka: Der letzte Kampf des Tengelmann-Chefs

Übernahme-Verbot für Edeka
Der letzte Kampf des Tengelmann-Chefs

PremiumDas Kartellamt hat entschieden: Edeka darf Kaiser’s Tengelmann nicht übernehmen. Nun braucht Karl-Erivan Haub eine neue Lösung für die Supermärkte. Tausende Mitarbeiter bangen um ihre Jobs, Verdi erhöht den Druck.

BonnAls der 345 Seiten starke Beschluss des Bundeskartellamts in Mülheim an der Ruhr einging, war von Enttäuschung die Rede. In Wirklichkeit herrschte Fassungslosigkeit über die Entscheidung, denn sie ist eine bittere Niederlage für Karl-Erivan Haub und die Tengelmann-Gruppe, die er in fünfter Generation leitet. Er darf die 451 Supermärkte von Kaiser’ Tengelmann nicht an Edeka verkaufen.
Der Grund: In einigen Städten würde es zu wenig Konkurrenz um die Kundschaft geben, wenn noch mehr Märkte zu Edeka gehörten. Preissteigerungen wären die Folge, vermuten die Wettbewerbshüter.
Es ist schon das zweite Mal, dass das Amt die Pläne der beiden Konzernen...

 
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