Umsatz legt zu
TÜV Süd legt mit Auslandsgeschäft zu

Der TÜV Süd setzt im zu Ende gehenden Jahr erneut mehr als eine Milliarde Euro um. Besonders ordentlich hat dabei das Auslandgeschäft des Prüfdienstleisters zugelegt.

HB MÜNCHEN. Vorstandschef Peter Hupfer sagte am Montag in München, die Erlöse würden 2006 voraussichtlich um zehn Prozent auf 1,135 Mrd. Euro klettern. Im Ausland stiegen die Umsätze sogar um mehr als ein Drittel auf über 280 Mill. Euro. „Damit ist unsere Unternehmensgruppe das vierte Jahr in Folge gewachsen“, sagte Hupfer. Zahlen zu Gewinn und Rendite nannte Hupfer nicht. Beide Kennzahlen würden aber trotz hoher Investitionen die Rekordwerte des Vorjahres fast wieder erreichen.

2005 hatte der TÜV Süd - mit fünf Mill. Haupt-, drei Mill. Abgasuntersuchungen und 600 000 Führerscheinprüfungen der größte Auto-TÜV in Deutschland - einen Gewinn vor Steuern von gut 110 Mill. Euro eingefahren. Der Konzern kam auf eine Umsatzrendite von 10,5 Prozent.

Der TÜV Süd beschäftigt an weltweit 600 Standorten 11 000 Mitarbeiter. Nach zahlreichen Akquisitionen in den vergangenen Jahren erwirbt der TÜV Süd derzeit den amerikanischen Prüfdienstleister Petro-Chem. Mit einem Angebot für den Hamburger Schiffs-Gutachter Germanischer Lloyd war er in der vergangenen Woche aber gescheitert. Hupfer bedauerte die hanseatische Lösung mit dem Verkauf der Mehrheitsanteile an den Hamburger Unternehmer und früheren Tchibo-Miteigentümer Günter Herz. Sie sei für den TÜV Süd aber nicht dramatisch. TÜV und Lloyd stünden nicht im Wettbewerb.

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