Umsatz- und Gewinnsteigerung
Fraport erhöht Gewinnprognose

Der Flughafenbetreiber Fraport hat im dritten Quartal Umsatz und Gewinn gesteigert und die Prognose für das laufende Jahr angehoben. Zugleich stellte der Vorstand am Mittwoch mit der Zwischenbilanz eine höhere Dividende in Aussicht.

HB FRANKFURT. Dank der Erholung der Luftfahrtbranche stieg der Konzernumsatz von Juli bis September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,8 % auf 544,3 Mill. €. Das Konzernergebnis kletterte um 4,1 % auf 58,2 Mill. €. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt mit.

Beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verzeichnete Fraport ein Plus von 8,8 % auf 171,9 Mill. €. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen zog um 5,3 % auf 112,9 Mill. € an. Dies entsprach mit nur geringen Abweichungen der Analystenerwartung, die von 542 Mill. € Umsatz, 173 Mill. € Ebitda und 59 Mill. € Überschuss für das dritte Quartal ausging.

Fraport strebt nun für das Gesamtjahr 7,5 % mehr Umsatz als 2003 an, nach bisher mehr als fünf Prozent. Damit würde der Umsatz nahe an zwei Mrd. € heranreichen. Der Zuwachs beim Ebitda für 2004 wird nun erstmals leicht über zehn Prozent gesehen (bisher fünf bis zehn Prozent). Der Konzerngewinn soll sich wie bisher stärker als das Ebidta entwickeln.

Der Fraport-Vorstand kündigte an, die Ausschüttungsquote für die Dividende zu erhöhen. Für 2003 wurden mit 0,44 € je Aktie rund 35 % des Gewinns an die Aktionäre weitergegeben. Der positive Trend der beiden ersten Quartale hielt damit an. Für neun Monate bilanzierte der zweitgrößte europäische Flughafenbetreiber einen Umsatzanstieg um 8,7 % auf 1,487 Mrd. € und ein um 10,7 % höheres Ebitda von 409 Mill. €. Der Überschuss beläuft sich auf 117,2 Mill. € (plus 10,5 %). Neben dem wachsenden Verkehrsaufkommen in Frankfurt und bei anderen Flughafenbeteiligungen stieg vor allem auch der Umsatz bei der Sicherheitstochter ICTS. Den Ergebnisanstieg führt Fraport auf den Erfolg des seit drei Jahren laufenden Kostensenkungsprogramms zurück.

Allein bei den sehr personalintensiven Bodenverkehrsdiensten verbesserte sich das Ebitda nach neun Monaten um fast 70 % auf 40,4 Mill. €. Hier verlangt allerdings die Deutsche Lufthansa als größter Fraport-Kunde bei der Neuverhandlung der Ende 2005 auslaufenden Verträge erheblich Preisnachlässe. Zu den dafür notwendigen Sparmaßnahmen werden von Fraport auf der am Vormittag anberaumten Pressekonferenz noch nährere Angaben erwartet.

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