Unister-Insolvenz
Vorsicht bei Flugschnäppchen!

PremiumMüssen Urlauber, die bei Ab-in-den-Urlaub oder Fluege.de gebucht haben, doch Konsequenzen fürchten? Anders als behauptet, könnte die Unister-Pleite auch die Reiseportale betreffen – und zu Problemen beim Einchecken führen.

DüsseldorfDie angeblichen Experten wussten es schon wenige Stunden nach dem Insolvenzantrag der Leipziger Internetholding Unister: Wer bei den Reisetöchtern Ab-in-den-Urlaub oder Fluege.de bucht, habe nichts zu befürchten, hieß es am Montag unter Verbraucherschützern. Die Internetportale seien zum einen von dem Insolvenzantrag nicht betroffen, zum anderen lediglich als Vermittler tätig. Kundengelder gingen – nach Abzug einer Provision – direkt an die Reiseveranstalter und seien somit vor möglichen Folgen der Unister-Insolvenz sicher.

Die Freude war voreilig, wie das Handelsblatt bei Reiseveranstaltern erfuhr. Riskant nämlich wird es im Fall einer Folgeinsolvenz bei den Töchtern Ab-in-den-Urlaub oder Fluege.de, und die mag man in...

 
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