Unister-Prozess
Was wusste Wilfried S.?

Venedig, ein angeblicher Diamantenhändler und ein Koffer voll Bargeld: Kurz vor seinem Tod fiel Unister-Chef Wagner wohl einem Betrug zum Opfer. Der Mann, der den Deal eingefädelt haben soll, steht nun vor Gericht.

LeipzigSicher sei ihr die Sache seltsam vorgekommen, sagt Susanne R.. „Ich habe immer wieder gesagt: Das geht doch in die Hose.“ Trotzdem hat sie 100.000 Euro von ihrem Konto abgehoben, den Nachlass ihrer Schwiegermutter, und ist damit nach Slowenien gefahren. Auf dem Parkplatz eines Hotels bei Ljubljana sollte sie das Geld an einen angeblichen Diamantenhändler übergeben. Dieser, sagt R., habe ihr im Gegenzug einen Kredit von einer Million Euro versprochen – aber nie gezahlt.

Ein klassischer „Rip“-Deal, sagt die Staatsanwaltschaft. So nennen Kriminologen einen „Vorauszahlungsbetrug“. Nach Angaben der Behörden häufen sich die Fälle in Deutschland. Der prominenteste ist im...

 
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