Unterzeichnung bei Schröders Russland-Besuch
Eon plant Milliarden-Investitionen in Russland

Der Energiekonzern Eon steigt offenbar direkt in die Erdgasförderung in Russland ein. „Nach monatelangen intensiven Verhandlungen“ plane der Konzern Milliarden-Investitionen in Russland, berichtet die „Berliner Zeitung“.

HB BERLIN. Eon, das über seine Essener Tochter Ruhrgas schon jetzt mit 6,5 % am größten russischen Gasunternehmen Gazprom beteiligt ist, werde sich in der russischen Gasförderung „in großem Stil“ direkt engagieren. Der Einstieg der Düsseldorfer in die Gasförderung solle gemeinsam mit Gazprom, aber auch mit von Gazprom unabhängigen Partnern realisiert werden. Anlässlich des anstehenden Besuchs von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) beim russischen Staatspräsidenten Wladimir Putin sollen milliardenschwere Kooperationsabkommen des Eon-Konzerns mit russischen Partnern unterzeichnet werden, hieß es weiter. Bei Eon war zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

Konzernchef Wulf Bernotat hatte Mitte Mai noch Zurückhaltung gegenüber Russland erkennen lassen: „Aus heutiger Sicht sehen wir kein großes Investment in Russland, weder kurz- noch mittelfristig.“ Der russische Markt für Strom und Gas befinde sich in einer Phase der Neuorientierung. Deshalb sehe er geschäftliche Möglichkeiten eher langfristig.

Eon hatte früher erklärt, grundsätzlich stärker in das russische Gasfördergeschäft einsteigen zu wollen.

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