USA und Europa
Ahold plant wieder Zukäufe

Der niederländische Einzelhandelskonzern Ahold sieht seine Sanierungsphase im wesentlichen abgeschlossen und plant nun wieder Zukäufe.

dpa-afx FRANKFURT/BERLIN. "Wir haben kurzfristig kleinere und mittelgroße Akquisitionen in den Märkten vor, in denen wir aktiv sind", sagte Ahold-Chef Anders Moberg in parallel erscheinenden Interviews in der "Welt" und der "Börsen-Zeitung" (Dienstag). Die Übernahme der Meinl-Supermärkte in Tschechien sei ein Beispiel dafür. "Langfristig planen wir größere Akquisitionen." Ziele seien die USA und Europa, nicht aber Asien oder Südamerika, sagte Moberg. Ahold hatte er vor kurzem seine Aktivitäten in Zentralamerika verkauft.

Der 2003 durch Bilanzfälschungen seiner Tochter US Foodservice in die Krise gerutschte Handelskonzern plant laut Moberg für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz unabhängig vom Wechselkurs von 45 bis 46 Mrd. Euro.

Für 2006 strebt Ahold dem Manager zufolge im Retailgeschäft ein Wachstum von "mindestens fünf Prozent" an. Betriebsergebnis sowie das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) sollen jeweils um fünf Prozent zulegen. Die Eigenkapitalrendite soll 14 Prozent betragen. Durch das unsichere makroökonomische Umfeld seien diese Ziele noch ambitionierter geworden, räumte Moberg ein. Die US-Tochter US Foodservice solle eine Betriebsgewinnmarge von 1,7 Prozent in 2006 erwirtschaften. Zum Verkauf stehe die Sparte nicht, betonte Moberg.

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