Verdacht auf Absprachen
Razzia bei Ferienfliegern

Das Bundeskartellamt hat am Dienstag Büros der vier größten deutschen Ferienfluggesellschaften durchsuchen lassen. Dabei handelt es sich um die Flugtöchter der Reisekonzerne Tui und Thomas Cook sowie die Fluggesellschaften Air Berlin und LTU.

HB BONN. Es bestehe der Verdacht auf verbotene Absprachen bei Verträgen mit Reisebüros, erklärte das Kartellamt am Dienstag in Bonn. Es gehe dabei konkret um eine gemeinsame Kündigung der Verträge und Provisionszahlungen für die Reisevermittler.

Air Berlin, die zum Reisekonzern Thomas Cook gehörende Condor, die Tui-Charterfluggesellschaft Hapagfly (früher Hapag Lloyd Flug) und LTU bestätigten die Durchsuchungen und wiesen den Vorwurf von Absprachen zurück.

Die Reisevermittler befürchten laut Kartellamt, dass von den Ferienfliegern zeitgleich versandte Kündigungsschreiben darauf abzielten, die Provision für den Vertrieb von Charterflugreisen vom 1. November 2005 gemeinsam zu streichen oder abzusenken.

Eine Sprecherin von Condor sagte: „Wir halten...

 
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