Verhandlungen mit GDL
Bahn kompromissbereit, Weselsky zuversichtlich

Die Deutsche Bahn zeigt sich in den Verhandlungen mit der Lokführergewerkschaft GDL kompromissbereit. Gewerkschaftsboss Jürgen Weselsky zeigt sich nun zuversichtlich. Streiks an Weihnachten solle es nicht geben.
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BerlinNach den jüngsten Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat sich der Personalvorstand der Deutschen Bahn, Ulrich Weber, am Freitag optimistisch gezeigt. „Ich bin zuversichtlich, weil wir die maßgeblichen Forderungen der GDL positiv beantwortet haben“, sagte Weber nach den Gesprächen in Berlin. Einer Fortsetzung der Verhandlungen stehe seiner Ansicht nach nichts im Wege. GDL-Chef Claus Weselsky zeigte sich dagegen „ernüchtert“.

Die Bahn habe Vorschläge gemacht, wie die Forderungen der Gewerkschaft in eine Tarifstruktur gebracht werden könnten. Für die beiden konkurrierenden Gewerkschaften GDL und Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) könnten gleich lautende Tarifwerke entstehen, sagte Weber.

Weselsky zeigte sich dagegen nach den Verhandlungen skeptisch. Grund dafür sei das schriftlich gefasste Angebot der Bahn, das anders aussehe als die mündliche Vereinbarung zuvor. In der kommenden Woche würden Hauptvorstand und Tarifkommission der GDL das Angebot der Bahn aber weiter prüfen, kündigte er an.

Ob und wann es zu neuen Streiks komme, werde spätestens Donnerstag bekanntgegeben, sagte der GDL-Chef. Von Weihnachten bis Neujahr werde es aber keine Streiks geben, bekräftigte er.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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