Versandhändler
Neckermann findet weitere Mitarbeiter ab

Der defizitäre Versandhändler Neckermann hat sich im Zuge seines Stellenabbaus mit dem Betriebsrat auf einen Sozialplan geeinigt. Mit dem Personlabbau will das Unternehmen die Kosten senken um wieder profitabel zu werden. Ein Großteil des Jobbabaus entfällt auf Deutschland.

HB DÜSSELDORF. Rund 245 Beschäftigte der Neckermann.Contact Costumer Services GmbH erhielten Abfindungen, die über dem bisherigen Niveau lägen, sagte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag. Die Gesellschaft, in der unter anderem die Call Center von Neckermann gebündelt sind, ist vom Personalabbau im Wesentlichen betroffen.

Die Neckermann-Kunden werden künftig hauptsächlich von den Standorten Heideloh und Istanbul aus betreut, erläuterte der Sprecher. Für Heideloh war bereits ein neuer Arbeitsvertrag ausgehandelt worden, der eine Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf 40 von 37,5 Stunden vorsieht. Im Gegenzug gibt es eine Einmalzahlung und Kündigungsschutz bis 2010.

Das Unternehmen will mit dem Personalabbau die Kosten senken, um ab 2010 wieder Gewinne zu erzielen. Dafür müssen 500 der 5000 Mitarbeiter in der Neckermann-Gruppe gehen, der Großteil in Deutschland. Bereits Ende August hatte es für 140 Beschäftigte der neckermann.de eine Abfindungsregelung gegeben. Weitere Stellen sollen unter anderem in der Logistik abgebaut werden. Neckermann gehört mehrheitlich dem US-Finanzinvestor Sun Capital. Die restlichen 49 Prozent hält noch der ehemalige Mutterkonzern Arcandor.

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