Von Uber finanzierte Studien
Public Relations oder Wissenschaft?

PremiumUber reagiert auf Kritik nicht nur mit hochkarätigen Lobbyisten, sondern auch mit Hilfe von Top-Ökonomen. Im Auftrag des Fahrdienstvermittlers schleusen sie Studien in führende Fachzeitschriften – auch in Deutschland.

FrankfurtDem Fahrdienstvermittler Uber wird von Kritikern vorgeworfen, er unterlaufe Arbeitsmarktregulierungen und leiste einer Prekarisierung der Arbeitswelt Vorschub. Die Fahrpreise, die bei Nachfragespitzen deutlich steigen können, werden gelegentlich als Wucher gebrandmarkt.

Uber tritt solchen Anwürfen nicht nur mit hochkarätigen Lobbyisten entgegen, sondern auch mit Hilfe von Ökonomen aus der allerersten Reihe, denen das Unternehmen interessante Daten oder lukrative Forschungsaufträge gibt – und denen es oft Uber-Ökonomen als Koautoren an die Seite stellt. Ein aktueller Aufsatz des renommierten MIT-Professors Joshua Angrist mit Sydnee Caldwell und Uber-Research-Leiter Jonathan V. Hall kommt zu dem wohlgefälligen Ergebnis: Fahrer profitieren sehr davon, dass es Uber...

 
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