Wegen Hassvideos
Johnson & Johnson setzt YouTube-Werbung aus

Im Streit um Hassvideos stellt ein weiterer US-Konzern seine Werbung auf YouTube vorerst ein. Der Konsumgüterriese Johnson & Johnson wolle „nicht auf Kanälen erscheinen, die für anstößige Inhalte werben“.

BangaloreGoogle gerät im Streit um Hassvideos weiter unter Druck. Am Donnerstag kündigte auch der US-Pharma- und Konsumgüterriese Johnson & Johnson an, vorläufig Werbung auf der Videoplattform YouTube weltweit auszusetzen. Damit solle sichergestellt werden, dass eigene Anzeigen „nicht auf Kanälen erscheinen, die für anstößige Inhalte werben“.

Ähnlich hatten jüngst die beiden größten US-Mobilfunkkonzerne Verizon und AT&T sowie der britische Einzelhändler Marks and Spencer reagiert. Google war in die Kritik geraten, weil Spots vor Videos mit homophoben und antisemitischen Inhalten zu sehen waren. Die Aktie der Alphabet-Tochter gab im frühen US-Handel um 1,7 Prozent nach.

Der US-Technologiekonzern hat am Dienstag...

 
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