Wegen Ölpreis
US-Fluglinien verringern Kapazitäten

Wegen des anhaltend hohen Ölpreises haben die US-Fluglinien Delta und American Airlines ihre Inlandsflüge eingeschränkt. Delta kündigte am Mittwoch an, die Kapazitäten auf Flügen innerhalb der USA im zweiten Halbjahr 2008 um 13 Prozent zu reduzieren.Konkurrent United Airlines will die Kosten durch Stellenabbau verringern.

HB CHICAGO. Der Mutterkonzern AMR der weltgrößte Fluglinie American Airlines gab eine Verringerung auf den Hauptstrecken um elf bis zwölf Prozent ab dem vierten Quartal bekannt. Das Unternehmen wolle in den kommenden zwei Jahren aber weiterhin 70 sparsamere Boeing 737-800 Modelle in Betrieb nehmen, hieß es. American Airlines hatte wegen des Rekordölpreises und der schwächelnden US-Wirtschaft bereits ein Sparprogramm angekündigt, das unter anderem Stellenstreichungen umfasst.

Ähnliche Maßnahmen hat auch die zweitgrößte Fluggesellschaft der USA, United Airlines, vor. Sie will bis zu 1600 Stellen abbauen und 100 Flugzeuge stilllegen. Insgesamt sollen die Kosten im laufenden Jahr um 400 Millionen Dollar sinken. Zudem kündigte die United-Airlines-Mutter UAL am Mittwochabend bei einer Investorenkonferenz in New York steigende Ticketpreise an. Dies solle den Umsatz auf das Jahr hochgerechnet um 250 bis 300 Millionen Dollar erhöhen.

Auch europäische Airlines wappnen sich gegen den hohen Ölpreis: Air Berlin gab am Mittwoch bekannt, das Streckennetz auszudünnen. Zum Winterfahrplan sollen die Kapazitäten im Langstreckenverkehr um 30 Prozent gekappt werden.

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