Weihnachtsgeschäft
Spielzeugpreise bleiben stabil

Die Spielzeugpreise im Weihnachtsgeschäft bleiben stabil, doch 2012 drohen steigende Preise. Die Personalkosten in China steigen deutlich. Das macht Europa als Produktionsstandort für Spielzeug wieder attraktiver.
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NürnbergSpielzeug wird im Weihnachtsgeschäft genauso teuer sein wie im vergangenen Jahr - für das kommende Jahr müssen sich Kinder und Erwachsene aber auf steigende Preise einstellen. Wie der Bundesverband des Spielwaren-Einzelhandels am Donnerstag in Nürnberg mitteilte, führen vor allem steigende Löhne in China zu Preissteigerungen. Angesagt bei den Kindern sind derzeit vor allem das Sammeln sowie Action- und Multimediaspiele.

Nach den Verbandsangaben sind die Preise im nun anlaufenden Weihnachtsgeschäft wegen des guten Wechselkursverhältnisses des Euro zum Dollar und der gesunkenen Transportkosten von Spielzeug aus Fernost stabil. Die Preissteigerungen im kommenden Jahr würden sich im einstelligen Prozentbereich bewegen. Verantwortlich dafür seien auch höhere Lohn- und Materialkosten sowie gewachsene Qualitätsstandards beim Spielzeug.

Im Trend liegen nach Beobachtung der Branche die Themen Sammeln, Action und Multimedia. „Die Kinder sammeln wie verrückt und der Trend reißt einfach nicht ab“, erklärte Verbandsgeschäftsführer Willy Fischel. Inzwischen würden viele Hersteller darauf reagieren und etwa bereits aufgelegte Produktserien um Sammelkarten ergänzen. Auch neue Actionfiguren seien beliebt, zudem ziehe Multimedia immer mehr ins Kinderzimmer ein: Die tiptoi-Produkte, bei denen ein mitgelieferter Stift mit Sprachfunktion in Büchern Dinge erklärt, hätten sich bereits über eine Million Mal verkauft.

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