Weniger Überschuss im ersten Halbjahr
Investitionen drücken Euroshop-Gewinn

Die auf Beteiligungen an Einkaufszentren spezialisierte Deutsche Euroshop hat im ersten Halbjahr des Jahres weniger verdient als noch im Vorjahreszeitraum. Der Überschuss sank vor allem aufgrund hoher Investitionen um 40 Prozent. Für die zweite Jahreshälfte rechnet der Konzern nach eigenen Angaben aber mit einer deutlichen Ergebnisverbesserung.

HB HANNOVER. In den ersten sechs Monaten verringerte sich der Überschuss auf 0,75 (Vorjahreszeitraum: 1,2) Mill. €, wie das im SDax gelistete Unternehmen am Dienstag in Hamburg mitteilte. Hauptsächlich wegen der Kosten für das noch im Bau befindliche Einkaufszentrum in Wetzlar habe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit 4,4 Mill. € um 1,6 Mill. € unter dem des Vorjahres gelegen. Abschlüsse von neuen Mietverträgen und steigende Mieten hätten dagegen zu einem Umsatzplus von fünf Prozent auf 25,5 Mill. € geführt.

Die Deutsche Euroshop ist nach eigenen Angaben an 14 europäischen Shopping-Centern in Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Polen und Ungarn beteiligt. Die Beteiligungen im polnischen Breslau und im ungarischen Pecs hätten nun erstmalig zum Ergebnis beigetragen, hieß es. Mit dem Bau der City-Arkaden im österreichischen Klagenfurt werde in den nächsten Tagen begonnen.

Positiv auf die zweite Jahreshälfte werde sich die Eröffnung des Phoenix-Centers in Hamburg Ende September sowie insbesondere der Verkauf des Centro Commerciale Friuli im italienischen Udine auswirken. Sanierungskosten für das italienische Einkaufszentrum waren im vergangenen Jahr für den Konzernverlust von einer halben Million Euro verantwortlich. Nach den abgeschlossenen Dachsanierungsmaßnahmen im Juli verkaufte Euroshop das Centro Commerciale Friuli für 62 Mill. € und realisierte daraus einen Buchgewinn vor Steuern von rund 3,5 Mill. €.

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