Wettbewerbshüter: Den digitalen Wandel verschlafen

Wettbewerbshüter
Den digitalen Wandel verschlafen

PremiumKommunikationsunternehmen kritisieren mangelndes Verständnis der Bonner Behörde. Viele der Entscheidungskriterien stammen noch aus dem analogen Zeitalter. Der Internetriese Google ist ein Lieblingsbeispiel der Kritiker.

BerlinEs gibt Wunden, die sitzen tief. Für den Springer-Konzern ist die geplatzte Übernahme von Pro Sieben Sat 1 eine solche Wunde. 2006 verbot das Kartellamt die Fusion des Medienhauses mit dem Fernsehsender. Obwohl der Deal damit vom Tisch war, klagte Springer vier Jahre lang gegen die Entscheidung – und verlor schließlich vor dem Bundesgerichtshof.

Erst in der vergangenen Woche, bei der internationalen Kartellkonferenz in Berlin, brachte Springer-Chef Mathias Döpfner das Thema wieder auf den Tisch – weniger zur Aufarbeitung der Vergangenheit denn als Appell an das Kartellamt, seine Maßstäbe der Herausforderung der Zeit anzupassen: dem digitalen Wandel. „Wir...

 
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