Wette gegen Franken
Drogerie-König Müller legt Millionen zur Seite

Erwin Müller soll mit Hilfe von Derivaten gegen den Schweizer Franken gewettet haben. Das führte zu dreistelligen Millionenverlusten. Die Nummer drei im deutsche Drogeriemarkt schafft sich deshalb einen Puffer.

UlmDie Drogeriekette Müller hat ihre Finanzen neu geordnet. Um sich gegen Verluste aus Währungsspekulationen zu wappnen, hat das Ulmer Unternehmen Anfang des Jahres 290 Millionen Euro als Sicherheit zur Seite gelegt. Das geht aus dem im März veröffentlichten Geschäftsbericht hervor. Laut einem Bericht der „Lebensmittelzeitung“ reagiert Gründer Erwin Müller, das 2011/12 Gewinne erwirtschaftete, damit auf den Druck seiner Gläubiger.

Von dem Unternehmen war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Die Ulmer Drogeriemarkt-Kette gilt als ähnlich verschwiegen wie die Einzelhändler Lidl und Aldi. Müller wettete der „Lebensmittelzeitung“ zufolge insbesondere zur Immobilienfinanzierung mit Hilfe von Derivaten gegen den Schweizer Franken. Der Buchverlust...

 
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