Zahlen des ersten Quartals
Thiel schreibt wieder schwarze Zahlen

Der Luxemburger Logistikdienstleister Thiel Logistik ist im ersten Quartal 2006 in die Gewinnzone zurückgekehrt. Vor allem lebhafte Geschäfte in Osteuropa sowie in der Luft- und Seefracht sorgten für die guten Zahlen.

HB FRANKFURT. „Die Ergebnisse des ersten Quartals zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte Thiel-Verwaltungsratchef Berndt-Michael Winter am Mittwoch. Unter dem Strich stand in den ersten drei Monaten ein Gewinn von 3,4 Mill. Euro, nachdem ein Jahr zuvor noch ein Verlust von 1,3 Mill. Euro angefallen war. Vor Steuern und Zinsen (Ebit) verdiente der Logistikkonzern 10,4 (Vorjahr: 5,9) Mill. Euro. Der Umsatz kletterte dank guter Geschäfte in Osteuropa sowie in der Luft- und Seefracht um fast elf Prozent auf 477,3 Mill. Euro.

Die Entwicklung in den vergangenen drei Monaten macht Thiel für das Gesamtjahr optimistischer. So werde nun eine Umsatzsteigerung von rund fünf Prozent angestrebt, teilte der Konzern mit. Bislang war das Unternehmen von einen Zuwachs um drei bis vier Prozent ausgegangen. Beim Betriebsergebnis erwartet Thiel eine Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr, mittelfristiges Ziel bleibe eine Umsatzrendite auf Ebit-Basis von drei Prozent.

Im vergangenen Jahr waren die Luxemburger wegen Einbußen in der Möbel- und Autosparte und wegen hoher Abschreibungen auf das Logistikzentrum der Tochter Microlog tief in die roten Zahlen gerutscht. Insgesamt fiel bei einem Umsatz von fast zwei Mrd. Euro ein Nettoverlust von mehr als 50 Mill. Euro an. Das operative Ergebnis brach um rund ein Viertel auf 27,3 Mill. Euro ein.

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