Zahlen vom Statistischen Bundesamt
Hotels und Gaststätten kommen nicht voran

Trotz des Supersommers haben die Hotels und Gaststätten im Juli erneut deutlich weniger eingenommen als ein Jahr zuvor. In Monatsfrist sanken die Umsätze saisonbereinigt um ein Prozent, der stärkste Rückgang seit Oktober 2002.

HB WIESBADEN. Die Umsätze im Gastgewerbe seien zum Vorjahr nominal um vier Prozent und ohne Preisveränderungen (real) um 3,2 % gesunken, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit.

Auch im Vergleich zum Juni mussten Hoteliers und Gastwirte ein Umsatzminus von saisonbereinigt nominal einem Prozent und real sogar 1,5 % verkraften. Die Branche leidet schon seit mehr als eineinhalb Jahren unter der schwachen Wirtschaftslage in Deutschland, die die Menschen vom Geldausgeben abhält: Zum letzten Mal verbuchte das Gastgewerbe im November 2001 einen realen Umsatzzuwachs vom Vorjahr.

Seit Beginn dieses Jahres ist den Statistikern zufolge im gesamten Gastgewerbe ein Umsatzminus von rund sechs Prozent zum Vorjahr aufgelaufen, bei den Gaststätten allein sogar ein Minus von mehr als sieben Prozent. Auch im Juli hätten erneut alle drei erfasste Teilbereiche weniger umgesetzt als im Vorjahr. Die Gaststätten nahmen real 3,8 % weniger ein, das Beherbergungsgewerbe verbuchte einen Umsatzrückgang von 3,1 %. Dagegen lagen die Umsätze von Kantinen und Caterern nur 0,6 % unter dem Niveau vom Juli 2002.

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