Zehn Jahre nach Absturz
Urteilsverkündung im Luxair-Prozess

Der Prozess um den Absturz eines Luxair-Flugzeugs geht in die letzte Runde. Das Gericht hat mit der Urteilsverkündung begonnen. Dem Piloten droht eine Hafstrafe von bis zu dreieinhalb Jahren.
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Letzte Runde im Prozess um den Absturz eines Luxair-Flugzeugs vor zehn Jahren mit 20 Toten: Das Bezirksgericht in Luxemburg-Stadt hat am Dienstag mit der Urteilsverkündung begonnen. Sieben Mitarbeiter der luxemburgischen Fluggesellschaft Luxair müssen sich dort seit Oktober unter anderem wegen fahrlässiger Tötung verantworten.

Bei dem Unglück am 6. November 2002 war das Flugzeug auf dem Weg von Berlin nach Luxemburg kurz vor dem Ziel abgestürzt. Unter den Toten waren 15 Deutsche. Nur zwei Menschen hatten den Absturz überlebt: Der Pilot und ein französischer Passagier.

Die Staatsanwaltschaft hat für den 36-jährigen Piloten eine Haftstrafe von dreieinhalb Jahren gefordert. Bei einem ehemaligen Technikleiter plädierte sie auf zwei Jahre, bei zwei Flugzeugmechanikern auf 18 Monate Haft.

Alle Strafen könnten nach dem luxemburgischen Recht zur Bewährung ausgesetzt werden. Für die drei Ex-Generaldirektoren wurde Freispruch beantragt. Die Verteidiger plädierten allesamt auf Freispruch.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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