Zustimmung auch für Firmensitz außerhalb von Chicago
Aktionäre genehmigen Fusion von Kmart und Sears

Die Übernahme des Kaufhauskonzerns Sears, Roebuck & Co durch die US-Supermarktkette Kmart hat die Zustimmung der Aktionäre erhalten.

HB HOFFMAN ESTATES. Durch die rund zwölf Milliarden Dollar schwere Fusion würde das drittgrößte Einzelhandelsunternehmen der USA entstehen. Die vorläufigen Abstimmungsergebnisse hätten gezeigt, dass Kmart-Chairman Edward Lampert von einer soliden Mehrheit der Aktionäre unterstützt werde, teilte Kmart in Hoffman Estates im US-Bundesstaat Illinois mit. Lamperts Hedge-Fonds, die ESL Investments, ist der größte Aktionär von Kmart und Sears. Auch im Sears-Firmensitz außerhalb von Chicago stimmte die Mehrheit der Aktionäre der Verschmelzung der beiden Konzerne zu.

Das neue Unternehmen mit dem Namen Sears Holdings soll in seinen knapp 3500 Geschäften auf einen Jahresumsatz von 55 Milliarden Dollar kommen. Deutschlands größter Handelskonzern Metro hatte im vergangenen Jahr Erlöse von umgerechnet rund 70 Milliarden Dollar erzielt.

Der schon im November angekündigte Zusammenschluss soll bis Ende März 2005 abgeschlossen sein. Kmart-Aktionäre sollen für jeden Anteilsschein eine Aktie des neuen Unternehmens erhalten. Sears-Aktionären hingegen wird eine Zahlung von 50 Dollar oder 0,5 neuen Aktien für jeden zur Zeit gehaltenen Anteilsschein angeboten. Früheren Angaben zufolge wollen die beiden Firmen mit dem Zusammenschluss innerhalb von drei Jahren etwa 500 Millionen Dollar einsparen. Die beiden früheren größten Einzelhandelsunternehmen haben in den vergangenen Jahren Marktanteile an die Konkurrenten Wal-Mart Stores und Home Depot verloren.

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