150 Millionen Dollar Buchverlust
ABB versilbert Versicherungsgeschäft

Der Elektrotechnikkonzern verkauft seine vor allem im Rückversicherungsgeschäft tätige Tochter Sirius Insurance Group. Die Transaktion ist Teil der Konzentration von ABB auf die Kerngeschäfte Energie- und Automationstechnik.

HB NEW YORK/ZÜRICH. Für 3,22 Mrd. schwedische Kronen oder umgerechnet rund 425 Mill. Dollar geht Sirius an die in Bermudas ansässige Versicherungsholding White Mountains Insurance Group. Für ABB ergibt sich ein Buchverlust von 150 Millionen Dollar, der noch im vierten Quartal 2003 verbucht werde, wie ein ABB-Sprecher am Dienstag erklärte.

Mit der schwedischen Sirius gibt ABB das Rückversicherungsgeschäft auf, das zu der bereits mehrheitlich verkauften ehemaligen Finanzdienstleistungs-Sparte gehörte. „Die Veräußerung ist Teil unserer Strategie, uns auf die Kerngeschäfte Energie- und Automationstechnik zu konzentrieren und nicht zum Kerngeschäft gehörende Aktivitäten dann zu verkaufen, wenn wir den bestmöglichen Wert erzielen können“, wird Finanzchef Peter Voser in einer ABB-Mitteilung zitiert. Die Transaktion unterliege der Genehmigung durch die Wettbewerbsbehörden, hieß es weiter.

Sirius beschäftigt weiteren Angaben zufolge in den Bereichen Sirius International, Sirius Amercia und Scandinavian Re rund 200 Mitarbeitende. Ende September 2003 habe das Rückversicherungsgeschäft Einnahmen von 572 Mill. Dollar und einen Betriebsgewinn EBIT von 99 Mill. Dollar erwirtschaftet.

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